Ich sage dir aus Erfahrung: Das muss nicht so bleiben! Deine Unsicherheit beim Verkaufen wird sich in Luft auflösen, wenn du bereit bist, an dir zu arbeiten.
In diesem Artikel zeige ich dir, was mir geholfen hat, sicherer beim Verkaufen zu werden und Selbstzweifel abzulegen.
Tipp 1: Umgib dich mit Menschen, die dich positiv bestärken und mehr Verkaufserfahrungen haben als du und lerne von ihnen
Warst du schon mal beim Fußballgolf? Nein? Ich bis zum vor Kurzem auch nicht. Ich kannte diese Sportart nicht einmal. Bis der Junggesellinnenabschied einer Freundin anstand. Ohne Plan von nix stand ich plötzlich auf einem riesigen Feld mit einem Fußball unter dem Arm. Unser Auftrag: den Ball zum Fähnchen ins Loch spielen, Hindernisse inklusive.
Das klingt jetzt vielleicht einfach, ist es aber leider gar nicht! Und so flogen die Bälle zunächst nach links und rechts, nur nicht zum Fähnchen. Es war frustrierend, denn für so unsportlich hielten wir uns bis dahin gar nicht. Statt Trübsal zu blasen, fingen wir daher irgendwann an, uns Mut zuzusprechen, uns anzufeuern und uns gegenseitig Tipps zu gegeben. Die Laune wurde immer besser und so auch unsere Schüsse und Ergebnisse. Es entstand eine richtig positive Gruppendynamik.
Weißt du worauf ich hinaus will?
Auch Verkaufen ist nicht einfach. Und je weniger Erfahrung du hast, desto schwerer ist es. Stell dir nun einmal vor, du wärst ausschließlich von Menschen umgeben, die dich auch noch demotivieren. Menschen, die nicht in der Lage sind, dich zu unterstützen oder dir Mut zuzusprechen. Dein Selbstvertrauen würde wahrscheinlich noch weiter sinken und du würdest kein bisschen besser werden.
Es heißt ja nicht umsonst: „Du bist der Durchschnitt der 5 Personen mit denen du die meiste Zeit verbringst (Jim Rohn).“ Deshalb wähle deine Business Partner*innen unbedingt so, dass du die Möglichkeit hast, besser und sicherer zu werden. Umgib dich mit Menschen, die dich wertschätzen, die dich nach oben ziehen und die dir helfen, noch erfolgreicher zu verkaufen. Verbringe Zeit mit Menschen, die schon erfolgreich verkaufen und lass dir von ihnen Tipps geben. Du wirst merken, dass dir das Verkaufen immer leichter fallen wird und du sicherer wirst.
Tipp 2: Nimm das „Nein“ deiner Kund*innen nie persönlich
In meinen über 10 Jahren im Vertrieb habe ich viele „Neins“ gehört. „Nein, das ist mir zu teuer“, „Nein, das brauchen wir nicht“, „Nein, wir sind schon bestens ausgestattet“. Mit der Zeit lernt man damit umzugehen. Es gehört quasi zum Job dazu und mittlerweile stört es mich überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil: ich bin ein großer Fan davon, wenn Kund*innen direkt sagen, was sie denken ohne um den heißen Brei zu reden. Denn dann kann ich konkret darauf eingehen.
Ich weiß heute auch, dass ein erstes Nein (es ist oft eine erste Abwehrreaktion) noch lange nicht heißen muss, dass Kund*innen nicht kaufen oder in Zukunft nicht kaufen werden. Und das Wichtigste: ich nehme das Nein von Kund*innen niemals persönlich. Ich weiß, dass sie mich nicht persönlich ablehnen, sondern nur mein Angebot. Manchmal passt der Zeitpunkt einfach nicht oder eine Entscheidung bei Kund*innen braucht noch mehr Zeit. Natürlich kann es auch sein, dass ich den Mehrwert nicht klar und überzeugend genug vorgetragen habe.
In Zeiten von vielen Angebotsablehnungen mache ich mir auch immer klar, dass Kund*innen keine Macht über mich haben. Ich fühle mich nicht als Opfer, sondern glaube daran, dass der nächste Auftrag meiner ist. Lass dich von Kundenablehnungen deshalb nicht einschüchtern oder demotivieren. Schon die nächsten Kund*innen können deine sein. Glaube jeden Tag daran.
Tipp 3: Verkaufen ist toll und wichtig! Setze dich mit den positiven Aspekten beim Verkaufen auseinander
Was glauben die meisten, wenn sie ans Verkaufen denken?
- „Ich muss jemandem etwas aufschwatzen“
- „Verkaufen ist nicht mein Ding“
- „Verkaufen bedeutet, jemanden zu manipulieren.“
Geht dir das auch so? Viele von uns haben sehr negative Glaubenssätze zum Thema Verkaufen verinnerlicht. Vielleicht weil sie selbst schon einmal schlechte Erfahrungen mit Verkäufer*innen gemacht haben. Wenn es dir ähnlich geht, dann mache dir unbedingt schnellstmöglich positive Gedanken dazu und schreibe sie auf. Wandle deine negativen Glaubenssätze zum Thema Verkaufen in positive um. Du könntest zum Beispiel schreiben: Ich freue mich, Kund*innen von mir und meinen Produkten zu erzählen und sie damit noch erfolgreicher und glücklicher zu machen, statt: Ich hasse es, Kund*innen etwas aufschwatzen zu müssen.
Tipp 4: Feiere deine Verkaufserfolge
Was hat bei dir diesen Monat super geklappt? Vielleicht hast du eine neue Kundin gewonnen oder ein positives Feedback nach einem Kundengespräch bekommen. Und dann? Du hast dich gefreut und einfach weitergearbeitet wie immer? Ich finde ja, dass wir uns und unsere Erfolge (auch die kleinen) viel öfter feiern sollten! Wir können sehr stolz sein auf das, was wir schon erreicht haben. Und all das gilt es auch gebührend anzuerkennen.
Du musst ja nicht gleich die Champagnerkorken knallen lassen, es reicht ja schon ein kühler Summerdrink oder ein nettes Beisammensein mit der besten Freundin. Doch lass deine Errungenschaften nicht einfach unbeachtet oder spiele sie herunter. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, meine Erfolge regelmäßig zu zelebrieren. Es macht mich glücklich, es motiviert mich und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Und nun wünsche ich dir maximalen Verkaufserfolg und begeisterte Kund*innen!
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