Neues Jahr, neues Glück, neue Ziele?

Ein neuer Jahresbeginn hat für mich etwas Magisches. Es scheint, als können wir noch mal von vorne beginnen, noch mal alles auf Null stellen, Altes und Unerfülltes einfach abstreifen. Neue Pläne schmieden, andere Wege gehen und Chancen ergreifen. Jetzt ist alles möglich! Mich stimmt das unheimlich positiv und zuversichtlich. Meine Motivation ist daher besonders zu Jahresbeginn ganz hoch, wobei Ziele dabei eine große Rolle spielen.

3 Gründe, warum Ziele dir helfen, glücklicher im Leben und Business zu werden

Letztes Jahr habe ich mir vorgenommen, Büchern wieder mehr Zeit zu widmen. Ich wollte mindestens 10 Bücher bis Jahresende gelesen und zu jedem Buch ein paar Stichworte notiert haben. Also hielt ich dieses Ziel mit ein paar weiteren schriftlich fest (was man schreibt, das bleibt😉). Mir ging es dabei vor allem darum, mich inspirieren zu lassen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und zu lernen. Außerdem sollte mir das Lesen helfen, mich weniger von Serien und dem Smartphone berieseln zu lassen. Ich wollte meine freie Zeit selbst aktiv gestalten.

Schon zu Jahresbeginn habe ich mir also einige Bücher angeschafft. Und kurz bevor ich eines der Bücher durchgelesen hatte, habe ich das nächste Buch schon griffbereit rausgelegt. Das Lesen wurde zur täglichen Gewohnheit, auch wenn es nur wenige Seiten am Abend vor dem Schlafengehen waren. Ich wollte mein Ziel unbedingt erreichen und es nicht aus den Augen verlieren. Ich wusste ja, wofür ich es mache und dass es mir guttun würde.

Am Ende waren es 17 gelesene Bücher! Ziel mehr als erreicht! Und natürlich hat so viel Lesezeit auch dazu geführt, dass ich viel weniger Zeit mit Sinnlosigkeiten verbracht habe. Ich war total zufrieden. Hätte ich auch gelesen, wenn ich mir nicht 10 Bücher vorgenommen hätte? Definitiv, ja! Aber wahrscheinlich hätte ich nicht täglich gelesen und mir auch viel mehr Zeit zwischen den Büchern gelassen.

Mich mit meinen Zielen auseinanderzusetzen und sie dann auch zu erreichen, macht mich einfach glücklich und spornt mich an. Für mich sind es 3 Gründe, warum uns Ziele so glücklich machen.

Welche das sind?

Ziele schaffen Klarheit

Wenn wir uns mit unseren Zielen im Leben und Business auseinandersetzen, dann setzen wir uns gleichzeitig auch mit uns selbst auseinander. Wie sagte schon Seneca:

„Wenn ein Mensch nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, ist kein Wind der richtige Wind.“

Fragen, wie:

  • Was will ich?
  • Mit welchen Aufgaben und Tätigkeiten möchte ich mich beschäftigen?
  • Wo will ich in einem Jahr oder in fünf Jahren stehen?
  • Was ist mir wichtig?
  • Warum ist es mir wichtig?

helfen uns Klarheit über unsere Prioritäten im Leben zu gewinnen. Ziele geben unserem Leben eine Richtung. Sie sind wie die Fähnchen auf einem Golfplatz. Wir sehen sie, egal wo wir stehen. Durch sie wissen wir, wohin wir spielen müssen. Sie bieten uns eine gute Orientierungshilfe.

Unsere Ziele sind natürlich sehr individuell. Wir können uns Jahres- oder Lebensziele setzen, haben einmalige Ziele oder Ziele, die wir uns immer wieder vornehmen. Egal, um was für eine Art von Ziel es sich handelt, am besten halten wir sie schriftlich fest. Meiner Meinung nach, bohren sich schriftlich festgelegte Ziele einfach besser in unser Unterbewusstsein und verankern sich dort.

Die so genannte Smart-Methode kann eine gute Hilfe sein, wie wir Ziele schriftlich festlegen können. Demnach sollten Ziele: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert sein. Ich finde, wir sollten außerdem immer wissen, warum genau wir das Ziel unbedingt erreichen wollen.

„Wer ein Warum hat zu leben, erträgt fast jedes Wie.“

Friedrich Nietzsche

Ich erzähle darüber hinaus auch gerne meinen Freund*innen von meinen Zielen. So committe ich mich noch mal mehr, meine Ziele auch wirklich anzugehen, voran zu kommen und sie zu erreichen.

Ziele helfen uns, unsere Träume zu erreichen und sie zu leben

Findest du nicht auch, dass es schon viel zu viele Menschen gibt, die uns vorgeben, was wir zu tun haben? Unsere Chefin, die auf eine Auswertung von uns wartet, der Kunde, der schnellstmöglich ein Angebot verlangt oder das Finanzamt, das noch auf unsere Steuererklärung wartet. Unser Alltag ist vollgetaktet mit scheinbar nicht enden wollenden To-Dos. Wo bleibt da noch Platz für unsere Träume?

Mit Zielen nehmen wir unser Leben selbst in die Hand und steuern es aktiv nach unseren Vorstellungen. Unsere Träume bleiben nicht nur ein Gedanke oder ein Wunsch, sondern werden zu Zielen, die wir aktiv angehen. Wir planen, wann wir sie angehen und was genau wir in welcher Zeit erreichen wollen. Wir setzen uns vielleicht kleine Unterziele, damit wir besser vorankommen und überprüfen unseren Fortschritt bestenfalls regelmäßig.

Wenn wir uns Ziele setzen, kommen wir unseren Träumen daher ein ganzes Stückchen näher.

Mit Zielen sind wir disziplinierter und motivierter

Wenn wir uns Ziele setzen, dann sind wir disziplinierter, besonders, wenn uns das Ziel sehr am Herzen liegt. Wichtig ist, dass wir wissen, warum wir etwas erreichen wollen.

Wenn wir unsere Ziele gefunden haben und auch das „Warum“ kennen, dann überlegen wir uns in der Regel genau, was wir tun müssen, damit wir unsere Ziele auch erreichen. Wenn du dir zum Beispiel vornimmst, in diesem Jahr wöchentlich 2 Stunden Yoga zu machen, dann überlegst du dir wahrscheinlich, ob du dich in einem Studio anmelden oder zu Hause die Matte ausrollen solltest. Du machst dir Gedanken darüber, ob oder was du fürs Yoga machen noch anschaffen musst. Du fragst dich, welche Wochentage am geeignetsten sind und planst die Yogastunden ein. Du bist einfach motivierter als wenn du kein Ziel hättest. Dann fängst du an und freust dich über die erste Stunde, die ersten Wochen, den ersten Monat, in dem du Yoga gemacht hast. Wenn sich dann erst einmal eine kleine Routine eingeschlichen hat und die 2 Stunden Yoga zur Gewohnheit für dich geworden sind, dann wird dich das wahrscheinlich weiter motivieren, dran zu bleiben.

Uns mit unseren Zielen auseinander zu setzen, macht uns glücklich! Davon bin ich überzeugt. Meiner Meinung nach, darf man aber auch nicht zu streng mit sich selbst sein, wenn es mal nicht (sofort) oder nicht ganz klappt mit dem Erreichen eines Ziels. Wir können stolz sein, wenn wir überhaupt anfangen und dranbleiben und damit unseren Zielen näherkommen.

Bei mir hätten es im letzten Jahr auch nicht 17 gelesene Bücher sein müssen. Mit 9 Büchern wäre ich auch sehr zufrieden gewesen.

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