Wie eine unerwartete E-Mail alles veränderte – meine Gründer*innenstory bei der Hamburger Existenzgründungsinitiative

Als die E-Mail von der Hamburger Existenzgründungsinitiative (hei.) in meinem Postfach landete, war ich noch fest im Vertrieb angestellt. Ein Interview, dachte ich, nichts Großes. Aber genau diese Anfrage wurde für mich zum Wendepunkt.

Denn plötzlich war klar: Das, was ich im Kopf schon lange durchgespielt hatte, könnte nun Realität werden. Statt wie bisher „unter dem Radar“ Frauen beim Verkaufen zu unterstützen, wäre mit einem Schlag öffentlich. Keine Ausreden mehr. Ein klarer Schnitt musste her.

Also kündigte ich meinen Job. Verkaufsqueen wurde von einer Nebentätigkeit zur echten Selbstständigkeit. Es war ein Moment, in dem alles zusammenkam: mein Wissen aus Jahren im Vertrieb, meine Begeisterung dafür, Frauen zu stärken, und der Mut, endlich „all in“ zu gehen.

Dieses Interview sorgte auch dafür, dass ich mich selbst noch einmal ganz intensiv mit meinem Herzensthema Verkaufen auseinandersetzen konnte.

Mein Warum: Frauen beim Verkaufen stärken

Ich möchte Frauen ermutigen, ihre Angebote selbstbewusst, authentisch und mit Freude zu präsentieren und zu verkaufen. Viele meiner Kundinnen erzählen, dass sie beim Verkaufen Unsicherheit verspüren oder Angst haben, aufdringlich zu wirken. Genau hier setze ich an: Mit klarer Strategie, praktischen Übungen und Mindset-Arbeit lernen sie ihre Angebote mit Freude und mit gutem Gefühl zu verkaufen. Ohne Druck, dafür mit Herz und Humor.

Mein persönlicher Weg

Mein Wunsch, Frauen zu stärken, begleitet mich schon lange. Starke weibliche Vorbilder in meiner Kindheit haben mir gezeigt, wie befreiend wirtschaftliche Unabhängigkeit sein kann. Später im Berufsleben habe ich erlebt, dass viele klassische Verkaufstrainings stark männlich geprägt sind. Eher rational, hart, wenig empathisch. Für mich und auch viele andere Frauen fühlt sich das nicht stimmig an. Denn Verkaufen darf anders sein: Nahbar, fair, ehrlich und wertschätzend.

Eine ganz wichtige Lektion aus meiner Vertriebszeit war der Umgang mit Ablehnung. Ich habe gelernt, dass ein erstes „Nein“ später, wenn man in gutem Kontakt bleibt, immer noch zu einem „Ja“ führen kann. Genau das gebe ich heute auch an meine Kundinnen weiter.

Fazit

Manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, um Großes zu wagen. Für mich war es die Anfrage von hei. Heute begleite ich als Gründerin von Verkaufsqueen selbstständige Frauen dabei, ihre Angebote mit Freude, Herz und Erfolg zu verkaufen.

Neugierig auf mehr? Das komplette Interview mit mir bei hei. kannst du hier lesen:

https://www.hei-hamburg.de/blog/hei-gruenderinnenstory_nadine_von_normann_verkaufsqueen

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